Von 35 auf 8 Grad

Hannes

PA020219

Seit gestern sind wir zurück aus dem warmen Ägypten. Heute gings im Vergleich bei eisigen Temperaturen nach Stein.

Aber erstmal zu Ägypten:

Wir haben tolle 14 Tage gehabt, nur leider schwächelte der Wind etwas, so war ich ca. 5 Tage kiten. Die restliche Zeit haben wir mit schnorchlen, SUP´en, baden, relaxen und relaxen verbracht.

Hier ein kurzer Bericht zum Magawish Swiss Inn Hotel und zum Spot:

Die Hotelanlage liegt nahe dem Flughafen, so waren die Transferzeiten echt entspannt. (ca. 10 Minuten zum Hotel und von dort etwa 15 Min. nach Downtown) Die wohl verbreiteste Unterbringungsart sind die Bungalows auf dem doch eher karg gestalteten Gelände. So haben auch wir einen Bungalow bezogen, zum Glück nur wenige Gehminuten zum Wasser. Es hätte uns auch anders treffen können – im ungünstigsten Falle, legt man während eines Urlaubes schon einige Kilometer Fußweg zurück, da die Anlage echt riesig ist.

Bungalow

Die Zimmer waren o.k. Nothing special aber einigermaßen sauber.

Das wohl wichtigste an so einem Urlaub ist der Strand, und der kann sich durchaus sehen lassen. Ca. 1,2 KM lang, sollte man nicht allzu lange schlafen, denn sonst hat einer der dauerbreiten Russen, Euch die Liege weggeschnappt. Wir haben uns immer in der Nähe der Colona Watersports Surfstation aufgehalten, etwas abseits des Animationshäuschens, denn von dort drang ständig überlaute Musik, welche uns sogar noch 500 Meter weiter auf die Nerven ging.

Der Spot:

Hauptwindrichtung ist Nord.

WindstatistikHurghada

Leichtgewichte oder Leute die mit großen Kites&Boards Spaß haben, kommen i.d.R. eigentlich immer in den Vormittagsstunden auf ihre Kosten.

Kreuzt man 2-3 Schläge gegen den Wind, ist man an der Sandbank, wo sich ein relativ großer Stehbereich erstreckt. Von der Sandbank aus gesehen in LUV, baut sich bei entsprechendem Wind eine kleinere Welle auf.

Übersicht Spot:

Übersicht_Spot

Start-/Landebereich:

Colona_Watersports

An der Sandbank, Blick nach Lee:

Sandbar1

An der Sandbank, Blick nach Osten:

Sandbar2

An der Sandbank, Blick nach Westen:

Sandbar3

Treibt man nun ab weil der Wind plötzlich eingeschlafen ist, verliert man seinen Kite oder hat man ein sonstiges Problem, holen dich die Beachboys der Surfstation mit dem Boot. Einfach nur entspannen, das Wetter genießen und warten bis Dich einer der flotten Jungs mit dem Fernglas erspäht und schon ist Rettung nahe :)

Vom Gedränge auf dem Wasser war ich manchmal gar nicht begeistert – für meinen Geschmack hätte es schon ruhig etwas leerer sein können. Vor allem hat mich genervt, dass viele der Ostblocktypen offensichtlich nicht mal die einfachsten Kollisionsverhütungsregeln auf dem Wasser kennen. Oft musste ich derart nach Lee ausweichen, weil es Manche nicht hinbekommen haben, ihren Kite mal etwas höher zu fliegen. Aber naja – man ist ja im Urlaub und die Sonne scheint. Hüten sollte man sich ausserdem vor den Korallen im Wasser. In Lee und Luv vor der Sandbank ist relativ feiner Sand mit vereinzelt abgestorbenen Korallen, die auch mal im Fuß pieksen können. Etwas weiter raus Richtung Osten, sind dann schon ganze Korallenbänke, deren Kontakt vermieden werden sollte. Extra für den Blog habe ich mich in nicht suizalder Absicht auf die Korallen geschmissen um zu zeigen, was dabei raus kommt:

Korallski

Insgesamt ist die Station echt Top und kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen – auch der Spot ist einmalig. An dieser Stelle gilt mein Dank Bengan, Sandy, Gaz und den anderen der Station. Hier gelangt ihr zu deren Seite.

Hier noch ein paar Auszüge von den Fotos:

SUP

ThumbsUp

Fish

loop

pass

Mehr gibt es hier!

Was ich nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann ist das Hotel an sich. Sicher gehört es zu den günstigeren Wohnmöglichkeiten, jedoch sollten gewisse Standard´s vorhanden sein in meinen Augen. So gefiel mir und meinem Magen das Essen überhaupt nicht. Zudem fehlten ständig Gläser, Tassen oder andere Sachen. Der Service des Personals ist ebenfalls sehr schlecht. (nur wenige Ausnahmen)

Ich persönlich habe auch Probleme mich mit der Mentalität der Ägypter anzufreunden, denn sobald es um´s Geld geht haben die Typen nur noch Dollarscheine in den Augen und versuchen einen abzuzocken ohne Ende. Sicher wird der eine sagen: “Wie in Deutschland.” Aber einen Unterschied gibt es doch !

Mal abgesehen von den etwas negativen Eindrücken überwog der positive. Einen derartigen Urlaub werden wir wahrscheinlich aber nicht wieder machen.

Einen ziemlichen Kälteschock haben wir dann doch erlebt, denn eigentlich hatten wir uns einen “goldenen Herbst” bei unserer Rückkehr gewünscht. Sei es drum, heute war Wind angesagt und nur einen Tag, nachdem ich nur in Shorts durch die Gegend gelaufen bin, ging es bei 8 Grad Außentemperatur auf´s Wasser.

So war ich mit Hein in Stein (toller Wortwitz).

Hier die Bilder von heute:

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P.S. Ich hoffe der kleine Bericht und die Fotos gefallen. Sollten Fragen zum Magawish bestehen, so freue ich mich über eine Mail, die ich gerne (objektiv) beantworte.

Noch mehr Fotos gibt es hier!

Bis dahin Leute…

Hannes


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